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Fachbereiche
Motopädagogik / Psychomotorik
Psychomotorik = motorische und pädagogische Förderung
Es handelt sich um Betreuung und Förderung:
- mit dem Ziel, Erfahrungsbereiche zur Unterstützung der motorischen Entwicklung anzubieten
- mit Hilfe der Motorik andere pädagogischen Ziele zu verfolgen, wenn bei einem Kind eine körperorientierte Vorgehensweise besonders motivierend oder günstig erscheint.
Im Mittelpunkt der Förderung steht nicht das Üben isolierter Fertigkeiten und festgelegter Aufgaben. Das Augenmerk liegt im Besonderen auf der Festigung der Selbstsicherheit, Selbständigkeit und der Erweiterung der kindlichen Handlungsmöglichkeiten. So bestimmt das Kind in Kooperation mit der Betreuerin oder dem Betreuer und ggf. weiteren Kindern das Stundengeschehen mit.
Logopädie
Die Aufgabe von LogopädInnen ist es, Menschen mit Sprach-, Sprech-, Stimm- und/oder Schluckstörungen zu untersuchen und zu behandeln.
In der Frühförderung unterstützt die Logopädin schon früh Kleinkinder bis zur Einschulung mit Problemen
- im Spracherwerb
- in der Sprachproduktion
- im Sprachverständnis
Das geschieht nach verschiedenen methodischen Ansätzen im spielerischen Lernen, gemeinsam mit den Eltern.
Die logopädische Therapie versteht sich hier als Hilfe zur Selbsthilfe und beinhaltet
- Diagnostik
- Behandlung des Kindes
- Begleitung und Beratung der Eltern
Zu jeder Zeit orientiert sie sich an den Anliegen von Kind, Eltern und Familie und gestaltet sich variabel.
Logopädisch ausgerichtete Frühförderung kann einmal wöchentlich ambulant oder mobil stattfinden.
Heilpädagogik
Aufgaben der Heilpädagogik in der Frühförderung:
- Begleitung der Familie im diagnostischen Prozess
- Diagnosevermittlung und Begleitung im Verarbeitungsprozess
- Heilpädagogische Förderung des Kindes unter Berücksichtigung aller Entwicklungsbereiche mobil und ambulant in Einzel- oder
Gruppenförderung
- Beratung bei konkreten Erziehungs- und Verhaltensfragen
- Begleitende Prozessdiagnostik hinsichtlich der kindlichen Entwicklung und der familiären Situation
- Zusammenarbeit mit den für das Kind und die Familie geeigneten Systemen
Methoden: Interaktionsberatung,
Gebärden unterstütze Kommunikation (GUK)
Kinderheilkunde
Aufgabenbereiche in der Frühförderstelle:
- Kinderärztliche Diagnostik, insbesondere ausführliche entwicklungsneurologische Untersuchung
- Diagnosevermittlung, Begleitung und Beratung der betroffenen Familien
- Erstellung eines Behandlungs- bzw. Förderplanes gemeinsam mit dem jeweiligen Therapeuten/Förderer und den Eltern
- Regelmäßige Verlaufsuntersuchungen je nach Erfordernissen
- Kooperation mit den niedergelassenen Kinder-/ Hausärzten, Kliniken und dem Frühdiagnosezentrum
Ergotherapie
Ergotherapie (griech.: heilendes Wirken durch aktives Tun ) ist ein medizinischer Heilhilfsberuf.
In der Frühförderung unterstützen wir dadurch entwicklungsauffällige Kinder und ihre Familien in ihrer positiven Entwicklung bis zur Einschulung. Die Medien Spiel, Bewegung und Handwerk sowie Förderung der Wahrnehmung ( z.B. Sensorische Integration, Affolter u.a.) kommen zum Einsatz. Tempo, Interessen, emotionale Befindlichkeit und Entwicklungsstand des Kindes sind maßgeblich für Ansatz und Gestaltung der therapeutischen Begleitung.
Ziel ist es, dass das Kind ein adäquates Maß an Eigenständigkeit, Selbständigkeit und Selbstsicherheit entwickeln kann. Die Begleitung und Beratung der Eltern orientiert sich an den Anliegen von Kind, Eltern und Familie und gestaltet sich variabel. Ergotherapeutisch orientierte Frühförderung kann mobil oder ambulant einmal wöchentlich stattfinden.
Physiotherapie
Die Physiotherapeutin in der Frühförderung betreut das Kind vorwiegend im häuslichen Rahmen unter Einbeziehung des gesamten familiären und sozialen Umfelds.
Sie orientiert sich an dem individuellen Entwicklungsstand des Kindes und nutzt seine Bewegungsmöglichkeiten oder erarbeitet mit ihm sinnvolle neue Bewegungsmuster. In dem ganzheitlichen Konzept bezieht sie Körper, Geist, Seele und Sinneswahrnehmung immer mit ein, um die Selbständigkeit des Kindes im Alltag auszubauen.
Die Physiotherapeutin steht der Familie je nach Anliegen fördernd und beratend zur Seite und unterstützt die Eltern in ihrem Bemühen die Entwicklung ihres Kindes zu begleiten.
Wir arbeiten nach dem Bobath-Konzept und der sensorischen Integrationstherapie nach Jean Ayres. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Interaktionsberatung bei Frühgeborenen, Schreibabys und entwicklungsauffälligen Kindern.
Methoden: Bobath, Castillo Morales Konzept,
Interaktionsberatung
Psychologie
Aufgabenbereiche des Psychologen in der Frühförderstelle:
- Entwicklungs- und Förderdiagnostik
- Diagnosevermittlung und Entwicklungs- und Förderberatung
- Beratung bei Erziehungs- und Familienthemen
- In Form von Elternberatung und Familienberatung
- Therapeutische Gruppenarbeit mit Kindern
Methoden: Interaktionsberatung
Sozialpädagogik
- Beratung unserer Familien mit behinderten Kindern, die Hilfeleistungen im Rahmen des BSHG und des SGB in Anspruch nehmen können
- Beratung und Unterstützung unserer Familien bei der Suche nach anderen sozialen Hilfsmaßnahmen zur psychischen und finanziellen Entlastung.
Sonderpädagogik
Aufgabenbereiche in der Frühförderstelle:
- Entwicklungs- und Förderdiagnostik
- Beratung von Eltern und Familien die in der Frühförderung betreut werden
- Beratung von Familien mit Sorgen und Unsicherheiten zur Einschulung ihrer Kinder - auch wenn sie nicht im Rahmen der Frühförderung betreut werden
- Beratung und Betreuung von behinderten Kindern und deren Familien
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Gruppenangebote im Wasser
- Kontakte zu Schulen und Einrichtungen
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